Der neu gewählte Bürgermeister von Commercy Philippe Rochat (r.) freut sich über den Besuch von Hockenheimer Bürgermeister Matthias Beck (l.).
(Bild: Stadtverwaltung Hockenheim)
Die Delegation aus Hockenheim besucht die Eröffnung der deutsch-französischen Kunstausstellung im Schloss Stanislas, dem Rathaus der Stadt Commercy.
(Bild: Stadtverwaltung Hockenheim)
PRESSEMITTEILUNG DER STADT HOCKENHEIM VOM 12.05.2026
Delegation aus Hockenheim besucht französische Partnerstadt Commercy
Eine Delegation aus Hockenheim hat am vergangenen Wochenende die französische Partnerstadt Commercy besucht und damit die seit 1970 bestehende Städtepartnerschaft weiter gepflegt und gestärkt. Angeführt wurde die Delegation von Bürgermeister Matthias Beck. Ebenfalls teilgenommen habenFachbereichsleiterin Linda Hoti, Oberbürgermeister-Stellvertreter Fritz Rösch, der 1. Vorsitzende des Kunstvereins Hockenheim Christian Kramberg mit mehreren Künstlerinnen und Künstlern sowie der 1.Vorsitzende des Freundeskreises Hockenheim–Commercy Matthias Stier gemeinsam mit Mitgliedern des Präsidiums.
Zum offiziellen Auftakt trafen sich die Delegationen beider Städte am sogenannten Völkerkreuz in Commercy. Dort erinnerten Vertreterinnen und Vertreter beider Kommunen mit einer Kranzniederlegung an die Bedeutung von Frieden, Freundschaft und Völkerverständigung in Europa. Ansprachen sowie die deutschen und französischen Nationalhymnen verliehen der Zeremonie einen würdigen Rahmen.
Bürgermeister Matthias Beck hob in seiner deutsch-französischen Ansprache die besondere Bedeutung der Städtepartnerschaft in einer Zeit internationaler Krisen und Konflikte hervor. Die enge Verbindung zwischen Hockenheim und Commercy sei ein sichtbares Zeichen dafür, wie wichtig persönliche Begegnungen, kultureller Austausch und gegenseitiger Respekt für ein friedliches Europa seien.
Im Anschluss fand im Schloss Stanislas, dem Rathaus der Stadt Commercy, die feierliche Eröffnung der deutsch-französischen Kunstausstellung „Gemeinsame Horizonte – horizons communs“ statt. Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt des Kunstvereins Hockenheim und der französischen Künstlervereinigung Les Amis des Arts und zeigt Exponate von Künstlerinnen und Künstlern aus Hockenheim und Commercy.
Die Vernissage wurde von zahlreichen Gästen aus beiden Ländern besucht und stand ganz im Zeichen der kulturellen Freundschaft und des europäischen Gedankens. Die Kulturbeauftragte der Stadt Commercy, Déborah Garelli, begrüßte die Besucherinnen und Besucher und hob die Bedeutung des kulturellen Austauschs zwischen den Partnerstädten hervor.
Christian Kramberg, Vorsitzender des Kunstvereins Hockenheim, betonte in seiner deutsch-französischen Ansprache die enge Verbindung zwischen den Künstlerinnen und Künstlern beider Städte. Die Ausstellung zeige eindrucksvoll, wie aus unterschiedlichen Perspektiven und Ausdrucksformen gemeinsame Horizonte entstehen können.
Auch Bernard Muller, Vorsitzender der französischen Künstlervereinigung Les Amis des Arts, würdigte die langjährige Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Hockenheim. Die Ausstellung sei Ausdruck einer gewachsenen Freundschaft, die weit über die Kunst hinausreiche.
Einen besonderen offiziellen Rahmen erhielt die Veranstaltung durch die Teilnahme des neu gewählten Bürgermeisters von Commercy, Philippe Rochat. Gemeinsam mit Bürgermeister Matthias Beck unterstrich er die Bedeutung der Städtepartnerschaft und des Engagements der beteiligten Vereine und Künstlerinnen und Künstler.
Die Delegation aus Hockenheim umfasste insgesamt rund 30 Personen. Neben den ausstellenden Künstlerinnen und Künstlern nahmen auch Mitglieder des Gemeinderates sowie Vertreterinnen und Vertreter des Freundeskreises Hockenheim–Commercy an der Reise teil.
Am Folgetag stand zudem ein Besuch des Feuerwehrmuseums Meuse in Chauvoncourt auf dem Programm. Dabei erhielten die Teilnehmenden interessante Einblicke in die Geschichte desFeuerwehrwesens in der Region.
Der Besuch in Commercy machte erneut deutlich, wie lebendig die Städtepartnerschaft zwischen Hockenheim und Commercy auch nach mehr als fünf Jahrzehnten ist. Die Begegnungen, Gespräche und gemeinsamen kulturellen Aktivitäten stärkten die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Städten nachhaltig.
Matthias Beck