Freundeskreis Hockenheim-Commercy
Freundeskreis Hockenheim-Commercy

Radtouristik Freundeskreis Hockenheim-Commercy 28./29.05.22

445 Kilometer bis zu den legendären Madeleines 

22 ASG-Cracks leisteten persönlichen Beitrag zur deutsch-französischen Städtepartnerschaft

 

Gleich 22 ASG-Cracks begrüßte an Christi Himmelfahrt der erste Vorsitzende der Ausdauersportgemeinschaft, Oskar Stephan, zur 34. Tour in die französische Partnerschaft nach Commercy und zeigte sich sehr darüber erfreut, dass neben Oberbürgermeister Marcus Zeitler, seinem ersten Stellvertreter Fritz Rösch, für die es ebenfalls eine Herzensangelegenheit war, die Radfahrer zu verabschieden, auch der Präsident des Freundeskreises Hockenheim-Commercy, Matthias Stier gekommen waren.

 

„Dies ist ein positives Zeichen der Unterstützung für die seit Vereinsbestehen 1986 durchgeführte und leider Corona-bedingt zweimal ausgefallenen Tour“, betonte der ASG-Chef.

 

Oberbürgermeister Marcus Zeitler lobte bei der Verabschiedung die Aktion der ASG Triathlon und hob die dreitägige 445 Kilometer lange Etappenfahrt als Zeichen der Freundschaft in Europa hervor. „So geht ein gemeinsames Europa. Gerade jetzt in Zeiten des Krisenherdes im Osten“, sagte das Stadtoberhaupt, bevor er mit Oskar Stephan die 22- köpfige ASG-Delegation, darunter mit Heidi Zahn, Beate Leischwitz und Manuela Göbel gleich drei ASG-Frauen, eine gute und unfallfreie Fahrt wünschte. „Denkt bitte daran die gefahrenen Kilometer für die Stadtradeln-Aktion einzutragen, so dass Hockenheim mit den Gesamtkilometern auch im Rhein-Neckar-Kreis weit vorne liegt“, appellierte Stephan noch vor der Abfahrt.

 

ASG-Powerfrau Marion Gollnick rollte über 100 Kilometer im Feld mit und fuhr die gleiche Strecke wieder zurück um zwei Tage später die 303 Kilometer lange Strecke in die französische Partnerstadt „in einem Rutsch“ gegen den starken Westwind mit dem Rad in Angriff zu nehmen. „Ich kenne ja die Strecke wie meine Westentasche, nur dieses Mal in umgekehrter Richtung“, sagte Marion Gollnick im Vorfeld, die schon dutzendfach von Commercy in zehn Stunden mit dem Rad nach Hockenheim gefahren ist.

 

Auch bei der „34. Tour de Commercy“ hatten die Tour-Verantwortlichen Thomas Claus und Achim Sprotte wieder eine abwechslungsreiche aber auch eine anspruchsvolle und leicht veränderte Route auf verkehrsarmen Wegen zusammengestellt. Für die nötige Verpflegung und die isotonischen Getränke der Radfahrer sorgen Petra Auer und Birgit Schrank im Begleitfahrzeug.

 

Die erste Etappe führte die ASG-Pedaleure über 160 flache Kilometer nach Dorlisheim. „Der zweite Tag mit weiteren 160 Kilometern hat es aber in sich und führt mit 2500 Höhenmetern über die Vogesen, deren höchsten Punkt den Col du Bonhomme mit über 1000 Metern über dem Meeresspiegel beinhaltet“, sagte Thomas Claus mit einem Schmunzeln kurz vor dem Start.

 

Mit einer rasanten Abfahrt wurde das Tagesziel Epinal an der Mosel erreicht. Gemütliche 125 Kilometer brachten den ASG-Tross nach einem ständigen Auf und Ab nach Commercy.

 

30 Kilometer vor der Partnerstadt kamen traditionell bereits die Commercianer auf ihren Rädern entgegen und begleiteten ihre deutschen Freunde bis zum Schloss: Dort trafen die ASG-Cracks am Nachmittag auch auf die Mitglieder des Freundeskreises Hockenheim-Commercy, die mit dem Reisebus anreisten, bevor der Empfang mit dem Bürgermeister von Commercy, Jèròme Lefèfre, stattfand.

 

„Wegen Helfermangel gab es keine Radtourenfahrt Rund um Commercy“, bedauerte Achim Sprotte. „Da hatten wir wenigstens mehr Zeit um uns nach so langer Zeit wieder ausgiebig zu unterhalten“, sah es Sprotte, der perfekt französisch spricht, positiv.

Eine kleine gemeinsame Radtour über 30 oder 60 Kilometer mit den französischen Freunden gab es aber trotzdem, bevor zum Abschluss ein gemeinsames Mittagessen im Restaurant "Les Terasses" in Commercy auf dem Programm stand. Danach war die Heimfahrt mit den Freundeskreismitgliedern mit dem Reisebus geplant.

 

Am darauffolgenden Montag fuhren acht unentwegte ASG-Cracks die 303 Kilometer lange Tour „in einem Rutsch“ zurück in die Rennstadt.                                                         

 

Christian Ryll

 

Der erste Oberbürgermeisterstellvertreter Fritz Rösch ließ es sich nicht nehmen die ASG-Cracks mit seinem 60 Jahre altem Fahrrad bis zur Stadtgrenze zu begleiten.

 

ASG-Cracks

auf dem Weg nach

Commercy.

 

Achim Sprotte (Von links),

Oliver Wagner,

Heinz Schwegler und

Wolfgang Schrank

führen die Gruppe an

 

ASG-Pedaleure bei einer Pause                                                          

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