Freundeskreis Hockenheim-Commercy
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DIA-Vortrag des Freundeskreises Hockenheim-Commercy mit VHS

Élisabeth Vigée-Lebrun, Hofmalerin von Marie-Antoinette

Wer kennt Élisabeth Vigée-Lebrun? Viele, wie der Dia-Vortrag in Zusammenarbeit der Volkshochschule Hockenheim und des Freundeskreises Hockenheim-Commercy bewies.

 

Präsident Matthias Stier vom Freundeskreis Hockenheim-Commercy freute sich über die große Zahl kunstinteressierter Besucher, die sich im Bürgersaal des Rathauses eingefunden hatten.

 

Die Ägyptologin und Kunsthistorikerin Diana Liesegang verstand es ausgezeichnet, die französische Malerin vorzustellen. Bereits bei den ersten Bildern fiel das außergewöhnliche Talent der Malerin Élisabeth Vigée-Lebrun ins Auge. Der feine Teint der gemalten Modelle, die edlen Stoffe, Samt und Seide, waren wie auf einer Fotografie zu sehen.

 

Ihr Vater, selbst Maler, erkannte sehr früh das Talent seiner 1755 in Paris geborenen Tochter und förderte sie. Bereits mit 15 Jahren verdiente sie ihr eigenes Geld mit Porträtmalerei. Ihr geht der Ruf nach, eine der schönsten Frauen von Paris gewesen zu sein.

 

Befreundet mit Marie Antoinette

 

Bald wurde sie an den königlichen Hof nach Versailles gerufen, um für die Königin Marie Antoinette zu arbeiten. Daraus entwickelte sich eine Freundschaft zwischen der Königin und Elisabeth Vigee-Lebrun.

Dieser Freundschaft hatte sie es zu verdanken, dass sie sogar auf Befehl von König Ludwig XVI in die königliche Akademie der Malerei und Bildhauerei aufgenommen wurde.

Auf interessante Veränderungen im Kleidungsstil und in der damaligen Modewelt machte Liesegang immer wieder aufmerksam.

Durch Neid hervorgerufene Intrigen machten ihr das Leben sehr schwer. Auch die bekannte "Halsbandaffäre" von Königin Marie Antoinette wurde angesprochen. Während der Französischen Revolution zog Vigée-Lebrun zunächst nach Italien. Auch in der Schweiz und in Russland lebte sie und hatte in vielen Ländern Kontakt zum jeweiligen Königs-und Zarenhof.

Mit einem beträchtlichen Vermögen, das sie mit ihrer Malerei verdiente, kehrte sie 1802 wieder nach Paris zurück.

Viele "Superstars" der damaligen Zeit, wie zum Beispiel Lady Hamilton, die Geliebte von Admiral Nelson, oder die Schwester von Napoleon Bonaparte ließen sich von ihr porträtieren. Im Alter von 87 Jahren verstarb die Malerin in ihrer Geburtsstadt Paris.

Liesegang verstand es ausgezeichnet, nicht nur die Bilder, sondern auch die Person und die Epoche der damaligen Zeit vorzustellen. Es bot sich anschließend auch die Gelegenheit in ausgelegten Büchern über Élisabeth Vigée-Lebrun zu blättern und sich mit Referentin Liesegang auszutauschen.

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